

(Caspar Einem, Volker Kier, Kurt Lüthi, Monika Pinterits, Barbara Prammer, Peter Schieder, Ernst Schütz, Hannes Tretter)
Das Kuratorium des Rechtskomitees Lambda wurde für anerkannte Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens eingerichtet, die durch eine Mitgliedschaft Ihre Unterstützung für die Menschenrechte gleichgeschlechtlich l(i)ebender, transidenter und intergeschlechtlicher Menschen dokumentieren.





































„Ich unterstütze jedwede Initiative und Organisation wie das RKL, die sich gegen die Durchsetzung von partikularen Lebensentwürfen mit den Mitteln des Strafrechts, gegen Überkriminalisierung und für die Aufarbeitung von Kriminalisierungsunrecht der Vergangenheit einsetzt. Die hartnäckigen gesellschaftlichen und (außerstraf)rechtlichen Nachwirkungen selbst formal bereits beseitigter Inkriminierung von sexuellen Lebens- und Beziehungsformen sind dem Rechtssoziologen ein lehrreiches Beispiel für die faktische Kraft des Normativen (im Streit mit der normativen Kraft des Faktischen).“








„Mehr denn je ist es notwendig, für Gerechtigkeit zu sorgen. Die Widerstände gegen die Gleichberechtigung sind nicht virulent, aber subcutan spürbar. Wir haben es möglicherweise bald mit neuen Anfängen zu tun, die im Keim verhindert werden müssen. Das Rechtskomitee LAMBDA war immer ein verlässliches Bollwerk gegen alte und neue Bosheiten. Ich freue mich sehr, wieder dabei zu sein. Möge der Optimismus siegen!“






"Gerechtigkeit muss jeden Tag erkämpft werden. Das gilt umso mehr für all jene Bereiche, in denen wir noch so weit weg von gerechten Verhältnissen sind. Daher war es mir eine Freude, dem Kuratorium beizutreten, um deutlich zu machen, dass ich meinen Beitrag zu gerechteren Verhältnissen leisten will."

"Weil auch in Österreich Menschenrechte unteilbar und die Würde des Menschen unantastbar sein sollten, unterstütze ich vorbehaltlos das Rechtskomitee Lambda."



„Am 13. September 1991 wurde das Rechtskomitee Lambda, Österreichs Bürgerrechtsorganisation für Homo- und Bisexuelle und transidente Männer und Frauen, aus der Taufe gehoben. Lambda kämpft seitdem für die Rechte homosexueller Frauen und Männer, um das Recht, nicht nur nach der eigenen Façon leben und lieben, sondern auch ohne Angst vor Diskriminierung leben zu können.
Es waren Organisationen wie Lambda die ihre Rechte bis hin zu den Obersten Gerichten in Österreich, auf europäischer Ebene wie auf internationaler Ebene eingeklagt und auch Recht bekommen haben.
Und dank Lambda und anderer Homosexuellenorganisationen hat sich die Sichtweise und die Einstellung innerhalb der österreichischen Bevölkerung gravierend geändert – ich glaube, das ist eines Ihrer großen Verdienste. Der Kampf gegen jede Form der Diskriminierung ist ein Kampf um Freiheit und Akzeptanz und ist daher für mich eine demokratiepolitische Verpflichtung. Diskriminierung ist keine Bagatelle, sondern ein Eingriff in die verfassungsrechtlich garantierten Grundrechte.
Jeder und jede muss das gleiche Recht auf gesetzlich anerkannte Formen der Partner- und Partnerinnenschaft haben, und – ich stehe nicht an, das zu sagen – inklusive einem Adoptionsrecht."

"Ihre Tätigkeit ist nicht nur für die Mitbürger, deren Anliegen Sie vertreten, sondern für uns alle von großer Bedeutung – denn es ist in unser aller Interesse, dass unsere Gesellschaft niemanden diskriminiert, und jeder ein Recht auf ein Leben in Fairness und Glück hat."

"Ich bin aus Überzeugung im Kuratorium des Rechtskomitees Lambda, weil für echte Liberale die persönliche Freiheit ihre Grenzen nur an der Freiheit anderer findet und nicht etwa an überkommenen Sitten, und weil der einzige in einem Rechtsstaat akzeptable Weg zu dieser Freiheit nicht die Toleranz, sondern der Rechtsanspruch auf diese Freiheit ist!"
